Neujahr
Unberührt
Wie ein leeres Blatt Papier
Liegst du
Neues Jahr
Vor mir
Dann
Nach wenigen Sekunden
Ist deine Unschuld
Schon verschwunden
Erste Spuren
Zeigen sich
In deinem Schnee
Ich lasse sie hinter mir
Dreh‘
Mich nicht
Nach ihnen um
Und
Obwohl
Dein erster Tag noch jung
Heißt es
Den nächsten Aufstieg wagen
Den Rücken
So beladen
Wie zu des vergangenen Jahres
Letzten Augenblick
Weiterstapfen
Schritt für Schritt
Dem neuen Gipfelkreuz entgegen
Auf mehr
Oder weniger
Bekannten Wegen
Damit
Die rechte Richtung
Sich dabei
Nicht
Verliert
Tagsüber
Am Licht der Sonne
Orientiert
Des nachts
Auf die Gestirne
Fokussiert
Den Lebenskompass
Mit Liebe
Glaube
Hoffnung
Gottvertrauen
Kalibriert
Mal mehr
Mal weniger
Gefallen
Aufgestanden
Getragen
Und gestützt
Vor Witterungseinflüssen nur geschützt
Wenn die Ausrüstung
Aus
Charakterstärke
Verlässlichkeit
Mut
Loyalität
Und Freundschaft
Stimmt
Am Ende
Ein jeder von uns
Trotzdem d
Den letzten Teil des Weges
Stets alleine
Nimmt
Wie lange
Wie steil
die eigene Bergtour geht
Wie oft einem
Ein kalter Wind entgegenweht
Ob man
Mehr im Licht der Sonne läuft
Sich eine Masse Geröll
Aus Widrigkeiten
Vor dir anhäuft
Ob der Weg direkt ist
Oder dich
Zu dem einen
Oder anderen Umweg
Zwingt
Wie weit
Der Blick
Über das
Universelle Tal der Ewigkeit
Gelingt
Das steht erst S
Am Reiseende
Wirklich fest
Weil sich der Schöpfer
Vorher
Von keinem
In seine dicke Kladde
Aus Buchungsunterlagen
Blicken lässt
Alle auf dieser und den folgenden Seiten verwendeten Texte und Fotografien sind urheberrechtlich geschützt. Solltest Du diese oder Teile hiervon verwenden wollen, wende Dich bitte an die Autorin – anja@gezittert-gereimt.de – ein Text von Anja Allmanritter, Koblenz